Die I-Dötzchen kommen in die Schule

Auch wenn durch Corona einiges anders ist als sonst, eins bleibt doch immer gleich: Die zukünftigen Erstklässler:innen freuen sich unbändig auf ihren ersten Schultag. Endlich groß, endlich in die Schule gehen.

Aber auch die Eltern sehen dem ersten Schultag ihres Kindes meist aufgeregt entgegen. Wird es eine nette Lehrerin, einen netten Lehrer bekommen? Wird ihr Kind Anschluss in der Klasse finden? Wie gut, dass zu Beginn der Schulzeit immer eine Einschulungsfeier steht, um Kinder und Eltern willkommen zu heißen.

Dabei war die Einschulungsfeier an der GGS Henri-Dunant dieses Mal nicht nur gewohnt festlich, sondern zugleich auch sehr entspannt. Die Feiern für die Klasse 1A und 1B fanden zeitlich versetzt auf dem Schulhof statt. Eingeladen waren pro Kind zwei Begleitungen. Die Kinder, als Hauptpersonen des Tages, saßen auf Teppichfliesen. Hinter ihnen - natürlich unter Einhaltung des Mindestabstands - standen die Erwachsenen. Es war genug Raum und Luft, um unter den großen dicht belaubten Bäumen des Schulhofs erst einmal zur Ruhe zu kommen.

Zum Auftakt begrüßte Frau Gregrowicz alle Anwesenden mit warmen Worten. Es schloss sich eine interreligiöse Feier unter Leitung von Herrn Faller und Herrn Kürble an. Für stimmungsvolle musikalische Untermalung sorgte Herr Maczewski mit der Gitarre. Es dauerte keine drei Minuten und alle Kinder, ganz gleich welchen Glaubens oder welcher Herkunft, waren mit im Boot. Es gab witzige, aber auch ernste Worte, Mitmach-Lieder und eine biblische Geschichte, die den Kindern vor Augen führte, dass sie nicht allein sind.

Im Anschluss daran durften die I-Dötzchen dann ihre Patenklassen 3A und 3B kennenlernen. Diese hatten nicht nur einen ABC-Rap im Gepäck, sondern auch ein selbstgebasteltes großes Glückskleeblatt für jedes Kind.

Schließlich ging es mit den neuen Klassenleitungen (Herr Wichert 1A, Frau Charbel 1B) in die Klassen, zur allerersten Schulstunde im Leben. Endlich an einem richtigen Schultisch sitzen, vor einer großen Tafel und die niegelnagelneue Federmappe aus dem niegelnagelneuen Tornister holen. Das war wirklich sehr aufregend.

In der Zwischenzeit konnten die Erwachsenen auf dem Schulhof Kaffee trinken. Wie gewohnt hatte der Förderverein auch in diesem Jahr eine Cafeteria mit köstlichem Kuchen organisiert. Dann kamen auch schon die Kinder mit strahlenden Gesichtern und glänzenden Augen aus ihrem Klassenzimmer. Die Schulzeit hat begonnen.

Text AC

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