Einschulung ins Schuljahr 2020/21

Wie in jedem Sommer freuten sich auch in diesem Jahr die I-Dötzchen darauf, endlich ein Schulkind zu werden. Dieses Mal aber war die Einschulungsfeier an der GGS Henri–Dunant etwas ganz Besonderes. Aufgrund der herrschenden Corona-Schutzbestimmungen galt es, eine ganze Reihe von Bedingungen einzuhalten. Aber - Not macht erfinderisch.

Bei strahlendem Sonnenschein und hochsommerlichen Temperaturen wurde die Feier samt Schulgottesdienst kurzerhand auf den Schulhof verlegt.
Vor der Kletterwand wurde eine Bühne installiert, ein fröhliches Banner mit großen Blumen verkündete ein herzliches Willkommen. Die Eltern bekamen feste Plätze auf dem Schulhof mit ausreichend Abstand zugewiesen.
Die Kinder saßen fröhlich auf Teppichfliesen gleich vor der Bühne mit bester Sicht auf das Geschehen. Jedes Kind hatte sich für diesen Anlass besonders schick gemacht. Neben den Kindern lagen die Schultüten. Hier gab es die unterschiedlichsten Modelle zu bestaunen, angefangen mit quietschbunten Elsa-Eisköniginnen-Tüten bis hin zu aufwändig gestalten Weltraum-Motiven.

Um 9.00 Uhr ging es dann los mit der 1a, der Eisbärenklasse von Frau Maria Brey. Um 11.00 Uhr folgte die Einschulungsfeier für die Klasse 1b, der Waschbärenklasse von Herrn Florian Saßerath-Caspari.
Zunächst begrüßte die Schulleitung, Frau Melanie Gregrowicz, alle mit warmen Worten. Danach übernahmen der evangelische Pfarrer Herr Faller und der katholische Pastoralreferent Herr Kürble das Ruder. Sie hielten einen ganz besonderen Gottesdienst ab. Dieser wandte sich ausdrücklich an alle kleinen und großen Besucher der Feier, unabhängig von ihrer Glaubensausrichtung. Der Grundgedanke: Nur gemeinsam kommen Kinder, Eltern, Lehrkräfte und alle anderen am Schulleben Beteiligten wie in einem Schiff auf großer Fahrt gut zum Ziel.

Da nicht gesungen werden durfte, wurden die Lieder mit Gitarrenbegleitung gesprochen und dazu Bewegungen gemacht. Die Schulneulinge wurden zum Mitmachen aufgefordert und kamen dem begeistert nach. Die Eltern strahlten und freuten sich für ihre Kinder.
Dann richteten die Lehrkräfte ein paar Worte an die Anwesenden. Durch ein Spalier aus selbstgebastelten Sonnenblumen der zukünftigen Patenklasse ging es schließlich für die Kinder in die Klasse, zur allerersten Schulstunde. Dort erzählten die Schulneulinge ein bisschen von sich, lernten das Klassentier kennen und hörten eine Geschichte. Danach gab es sogar eine „richtige“ Hausaufgabe. Zum Abschluss erhielt jedes Kind noch ein neues knallrotes Käppi zur besseren Sichtbarkeit auf dem Schulweg.

Die Eltern nutzten unterdessen auf dem Schulhof die Zeit, um mit der Schulleitung, einzelnen Lehrkräften und OGS-Personal ins Gespräch zu kommen. Auch Schul-T-Shirts konnten gekauft werden. Glücklich und ausgelassen mit dem neuen strahlend roten Käppis auf dem Kopf kamen die frischgebackenen Schulkinder dann zurück aus den Klassen. Das war ein ganz besonderer und vor allem sehr entspannter erster Schultag. Darin waren sich zum Schluss alle einig.

Text AC