Lernen auf Distanz mit dem Padlet der 3b

Mitte November mussten die Klasse 3b, ihre Klassenlehrerin, Frau Laner-Funk, sowie die Praktikanten aufgrund der geltenden Corona–Bestimmungen plötzlich in Quarantäne.
Zum Glück aber hatte Frau Laner-Funk – wie auch viele andere Klassenleitungen der GGS Henri-Dunant - eine Padlet-Seite für die Klasse eingerichtet. Dabei handelt es sich um eine Art „Mini-Webseite“, die allerdings streng geschützt und nicht öffentlich zugänglich ist.
Es zeigte sich, dass sich das liebevoll von Frau Laner-Funk gestaltete Padlet hervorragend für die Kommunikation zwischen Lehrerin, Elternhaus und Kindern eignete.


Die Eltern fanden mühelos alle Lernpläne und Arbeitsblätter sowie eine Fülle von Anregungen für die Zeit zu Hause. Die Kinder erhielten jeden Tag einen Brief von ihrer Klassenlehrerin.
Das Besondere an dem Padlet ist jedoch, dass auch die Kinder selbst aktiv werden können. Es gibt eine Kommentarfunktion. Darüber hinaus können die Kinder problemlos eigene Fotos, Bilder und Beiträge einstellen.
Dazu gab es von Frau Laner-Funk immer wieder Anregungen. So bat sie zum Beispiel die Schülerinnen und Schüler ihren Arbeitsplatz zu Hause zu fotografieren. Das war dann fast ein bisschen so, als ob alle zusammensitzen würden.

Zu Sankt Martin dann stellte Frau Laner-Funk die Anleitung einer einfachen, aber sehr phantasievollen Tischlaterne ein, mit der Bitte, diese zu basteln und davon Fotos auf das Padlet zu laden. Dem kamen viele Kinder begeistert nach – zumal sie dafür weder aufwändiges Material noch viel Hilfestellung von den Eltern brauchten. Auf diese Weise entstand auf dem Padlet der 3b eine eigene Martinsgalerie.

Fazit der Kinder, Eltern und natürlich von Frau Laner- Funk:
Wie gut, dass es das Padlet gibt. Es verbindet im Lernen auf Distanz und sorgt für eine neue, digitale Form des Klassenlebens. Natürlich kann es den Präsenzunterricht nicht ersetzen. Das soll es auch gar nicht. Aber es
erleichtert den Distanzunterricht sehr.

Text AC

 

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