Die Klasse 1B lernt die Kinderrechte kennen

Am 20. November wird überall auf der Welt der Tag der Kinderrechte gefeiert. Natürlich finden auch in der GGS Henri–Dunant zu diesem Anlass besondere Aktionen statt.
Für die Kinder der ersten Klassen bedeutet dies, dass sie überhaupt erst einmal die Kinderrechte kennenlernen.
In der 1b hatte in diesem Jahr der Klassenlehrer, Herr Saßerath-Caspari, eine Fülle von Material vorbereitet. Los ging es damit, dass jedes Kind ein kleines Heftchen zum Thema erhielt. Zahlreiche Fragen kamen auf, die Herr Saßerath-Caspari geduldig beantwortete. Danach gestalteten die Kinder einen Schutzengel der Kinderrechte.


Im Anschluss daran nahmen sie in Gruppenarbeit noch einmal ausgewählte einzelne Kinderrechte unter die Lupe. Die beiden Erstklässler Milla und Adrian hatten sich in ihrer Gruppe mit dem Recht auf Mitbestimmung auseinandergesetzt.
Milla erklärt: „Wir Kinder dürfen mitbestimmen! Zum Beispiel kann uns keiner zwingen, immer zu essen, was wir überhaupt nicht mögen. Oder zuviel zu essen.“
Beiden ist aber auch klar, dass die Mitbestimmung auch vom Alter und den Umständen abhängt. „Je älter wir werden, desto mehr können wir beispielsweise auch in der Schule mitreden“, erläutert Adrian mit großer Ernsthaftigkeit.
Auf diese Weise wurde in der 1b zugleich auch eine Grundlage für die so wichtige Demokratieerziehung gelegt, die in den Lehrplänen fest verankert ist.
Zum Abschluss stellten die Kinder die Ergebnisse ihrer Gruppenarbeit in bunten, ausdrucksstarken Collagen dar und setzten sich so noch einmal auf kreative Weise mit den Kinderrechten auseinander.

Text AC

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